Blick in elf jüngere Bücher, die ein fast durchweg rabenschwarzes Bild von Frankreichs zweitgrößter Stadt zeichnen Marseille lässt niemanden kalt. Entweder man liebt die Stadt – oder man hasst sie. Das klingt nach Allerweltsätzen, gewiss. Und vielleicht sind es auch welche. Aber das Diktum, wonach Marseille extrem polarisiert, wurde von berufener Seite beglaubigt. So befand Jean-Claude Izzo, Autor einer kanonischen Trilogie von Polizeiromanen, die in Frankreichs zweitgrößter