Zweimal Pariser Nationaloper: „Eugen Onegin“ im Palais Garnier, „Siegfried“ in der Opéra Bastille Verräterische Klarinette! In Peter Tschaikowskys lyrischen Szenen „Eugen Onegin“ (1877/78) fasst sie unausgesprochene, wo nicht gar unbewusste Gefühle in murmelnde, plaudernde, allzu offenherzige Töne. Als der Titelheld in der Schlussnummer des ersten Akts Tatjanas soeben per Brief empfangenen Liebesantrag in einer Arie zurückweist, die die Form eines langen – manche sagen: langf