Stupende Hochblüte vor psychischem Zusammenbruch: Das Centre Pompidou-Metz widmet Séraphine Louis eine fast lückenlose Werkschau Bäume wie halluzinierte Urwälder. Büsche wie dornige Brände. Blätter wie haarige Raupen. Blüten wie lidlose Augen. Beeren wie gefiederte Gestirne. Séraphine Louis (1864 bis 1942) war eine Monomanin unter den Malern. Eine Druidin unter den Domestiken. Eine Prophetin unter den Proletariern. Martin Provost hat der malbesessenen Putzfrau 2008 einen wund